Die berühmteste Torte der Welt: die Sachertorte

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Der Verkaufsschlager unter den Torten

Sie als eine der berühmtesten, wenn nicht sogar als die berühmteste Torte der Welt zu bezeichnen, ist kaum übertrieben: die Sachertorte. Allein im Hotel Sacher in Wien, angeblich der Geburtsort der Sachertorte (aber dazu später mehr), werden im Jahr rund 360.000 solcher Torten hergestellt.
 

Sachertorte bei Lebkuchen-Schmidt – ein Klassiker im Programm

Seit über zehn Jahren hat auch Lebkuchen-Schmidt die Sachertorte im Programm - und das natürlich nicht nur zu Weihnachten. Damals wollte man den Kunden neben dem umfangreichen Lebkuchen-Sortiment auch eine Torte anbieten. Da die Sachertorte sozusagen die “Königin” der Torten ist, war die Entscheidung dafür schnell getroffen. Inzwischen bietet Lebkuchen-Schmidt den Verkaufsschlager Sachertorte nicht nur in der regulären Verpackung, sondern auch in einer Nostalgiedose an.

Was ist drin in der Sachertorte?

Weil die Bezeichnung Sachertorte an sich kein geschützter Begriff ist, gibt es mittlerweile zig Rezepte. Im Teig werden relativ viele Eier verarbeitet, er hat einen hohen Fettanteil und enthält Schokolade und/oder Kakao. Gefüllt wird die Sachertorte für gewöhnlich mit einer Aprikosenmarmelade – manche bringen diese nur unter dem Überzug auf, andere wiederum verwenden eine weitere Marmeladenschicht in der Mitte der Torte. Überzogen wir die Sachertorte mit Schokoladen-Kouvertüre oder mit einer kakaohaltigen Fettglasur. Oftmals wird sie abschließend mit dem Schriftzug “Sacher” oder mit jeweils einem “S” pro Kuchenstück verziert.

Gehört Alkohol in die Sachertorte?

In der ursprünglichen Sachertorte sucht man Alkohol vergebens. Doch wie das immer so ist mit Klassiker-Rezepten – sie werden gerne auch abgewandelt und neu interpretiert. Unter den zigtausend Rezepten, die es für die Sachertorte gibt, finden sich auch einige mit Alkohol. Die gängigste Variante, der Torte einen Schwips zu verpassen, ist die, zum Teig einen Schuss braunen Rum zu geben. Sollen Kinder später mit am Tisch sitzen, sollte auf Alkohol in der Sachertorte natürlich besser verzichtet werden.

 

Wie lagert man die Sachertorte und wie lang ist sie haltbar?

Experten sagen ja, dass die Sachertorte von Tag zu Tag besser wird, weil sie dann gut durchziehen kann. Grob lässt sich sagen, dass die Torte, wenn sie kühl und trocken gelagert wird, etwa 14 Tage haltbar ist. Gut verpackt kann man sie etwa in den kühlen Keller stellen oder aber ins Gemüsefach des Kühlschrankes. Etwa eine Stunde vor dem Verzehr stellt man die Torte dann raus, damit sie Zimmertemperatur annehmen kann.
Sachertorte mit angeschnittenen Stück

Die Idee zur Sachertorte wurde aus der Not geboren

Ein ganz besonderes Dessert für sich und seine Gäste soll Fürst Metternich im Jahr 1832 von seinen Köchen verlangt haben. Da der Chefkoch seiner Hofküche zu diesem Zeitpunkt erkrankt war, musste der Lehrling Franz Sacher, damals süße 16 Jahre alt, kreativ sein. An diesem Abend, so besagt es die Geschichte, erfand der Lehrling die Grundform der Sachertorte. Es ist überliefert, dass er viel Schokolade für den Teig nahm und die Tortenschichten mit Marillenmarmelade bestrich. Dann übergoss er die Torte mit einer Schokoladenglasur. Der junge Lehrling hatte den richtigen Riecher: Die Torte schmeckte sowohl dem Fürsten als auch seinen Gästen – jedoch geriet sie vorerst in Vergessenheit. Ende der 1840er Jahre trat der älteste Sohn des ehemaligen Lehrlings Franz Sacher, Eduard, in die Fußstapfen des Vaters. Während seiner Ausbildung beim Hofzuckerbäcker Demel in Wien verfeinerte und vollendete er das Rezept der Sachertorte. Sie wurde zuerst bei Demel und später auch im Hotel Sacher angeboten, das Edudard 1876 gründete.
Schokoladensplitter

Der jahrzehntelange Streit um die Sachertorte

Weil die Sachertorte so berühmt ist, lässt sich natürlich auch viel Geld mit ihr verdienen. Kein Wunder also, dass es bereits einen Rechtsstreit um die Sachertorte bzw. um den Namen “Original Sachertorte” gab. Der Streit entbrannte Ende der 1930er Jahre, als die neuen Besitzer des Hotel Sacher in Wien die “Original Sachertorte” als Markenzeichen registrieren ließen. Das gefiel der Hofbäckerei Demel nämlich gar nicht. Mit Unterbrechungen dauerte der Streit bis 1963 – dann konnten sich die Streithähne außergerichtlich einigen. Das Hotel Sacher durfte den Namen “Original Sachertorte” beibehalten, die Firma Demel nannte ihre Version erst “Eduard Sachertorte”, im Volksmund auch “Echte Sachertorte” oder “Demels Sachertorte” genannt.
Eine Sachertorte auf einer Tortenplatte

Sachertorte im Register der traditionellen Lebensmittel

Dass die Sachertorte echt österreichisches Kulturgut ist, beweist auch die Tatsache, dass sie im “Register der traditionellen Lebensmittel” gelistet ist. In diesem Verzeichnis des österreichischen Lebensministeriums werden Lebensmittel erfasst, die in Österreich seit mindestens drei Generationen oder 75 Jahren verarbeitet werden.