Veganer Nussbraten mit Knödeln und Rotkohl

Für viele ist der deftige Braten mit Knödeln und Kraut zu den Feiertagen eine langgehegte Tradition. Doch auch ohne den Verzehr von Fleisch muss diese nicht ausfallen. Probieren Sie unsere herzhafte Alternative ohne tierische Produkte.

Schritt 1

Nussbraten



Für den Nussbraten schält ihr zuerst die Möhren und raspelt diese. Dann die Zwiebeln schälen und würfeln. Im Anschluss daran erhitzt ihr etwas Olivenöl in einer großen Pfanne und gebt dann die Möhren, die Zwiebeln und die Nüsse dazu. Alles schön anbraten und dann das Tomatenmark unterrühren. Jetzt gebt ihr noch die Gemüsebrühe dazu, lasst alles kurz aufkochen und nehmt die Pfanne dann vom Herd. Nun ist es an der Zeit den Grünkernschrot, die Haferflocken und die Gewürze unterzurühren. Während alles etwas ziehen kann, heizt ihr den Backofen auf 200 Grad vor und legt eine Kastenform mit Backpapier aus. Ist die Pfanne mit den übrigen Zutaten etwas abgekühlt, werden nur noch die Flohsamen untergehoben und dann kann die gesamte Masse in die Form gegeben werden. Alles gleichmäßig verteilen und für etwa 1 Stunde goldbraun backen. Ist der Braten etwas abgekühlt, könnt ihr ihn vorsichtig aus der Form hebe und in Scheiben schneiden.

  • 200 g gemischte gehackte Nüsse
  • 150 g Haferflocken
  • 1 Zwiebel
  • 200g Grünkernschrot
  • 150 g Möhren
  • 2 EL Tomatenmark
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL Flohsamen
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer

Schritt 2

Soße



Erst schneidet ihr die Zwiebeln und die Karotten klein. Dann lasst ihr das Olivenöl in einer Pfanne heiß werden und bratet das Gemüse scharf an. Nun kommt der Senf dazu und löscht alles mit Rotwein ab. Lasst das Gemüse für etwa 5 Minuten ziehen und gebt dann das Wasser, das Lorbeerblatt, den Rosmarin, Salz und Pfeffer dazu und lasst alles für 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln. Zuletzt nehmt ihr den Rosmarin und das Lorbeerblatt heraus und passiert dann die Soße.

  • 2 Zwiebeln
  • 3 Möhren
  • 1 TL Senf
  • 4 EL Rotwein
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 EL Olivenöl
  • 500 ml Wasser

Schritt 3

Klöße



Um gute klassische Kartoffelknödel zuzubereiten, müsst ihr etwas Zeit einplanen. Zuerst kocht ihr die Kartoffeln schön weich und lasst diese komplett erkalten. Sind diese abgekühlt, könnt ihr sie schälen und stampfen. Dann hebt ihr das Kartoffelmehl und eine Prise Salz unter und gebt das Wasser schrittweise hinzu. Zwischendurch immer gut kneten, damit eine homogene Masse entsteht. Nun formt ihr gleichmäßige und stellt diese zur Seite. Zum Schluss erhitzt ihr gesalzenes Wasser, lasst dieses aber nicht kochen, und gebt dann die Klöße hinein. Lasst sie je nach Größe etwa 15 bis 20 Minuten ziehen und dann sind sie auch schon verzehrfertig.

  • 800 g Kartoffeln
  • 180 g Kartoffelmehl
  • 150ml lauwarmes Wasser
  • etwas Salz

Schritt 4

Rotkohl



Für den Rotkohl müsst ihr den Kohlkopf erst putzen, dann vierteln und anschließend den Strunk entfernen. Dann könnt ihr ihn hobeln oder in ganz feine Scheiben schneiden. Würfelt die Zwiebeln und schneidet die Äpfel in kleine oder größere Stückchen, ganz nach Belieben. Die Zwiebeln und die Äpfel dünstet ihr dann zusammen mit etwas Zucker und Öl in einem Topf an und gebt dann den Kohl dazu. Darauf kippt ihr den Essig, verrührt alles ordentlich miteinander und lasst es für etwa 10 Minuten ziehen. Zuletzt gebt ihr die Gewürze und das Wasser auf mehrere Etappen in den Topf und lasst alles dann zugedeckt für etwa 45 Minuten weich dünsten.

  • 1 kg Rotkohl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Äpfel
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL Essig
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Nelken
  • 2 EL Olivenöl
  • 250 ml Wasser
  • etwas Salz

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