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Dominosteine

Die Weihnachtspraline mit Lebkuchenboden, Marzipan und lecker-fruchtigem Kern

Dominosteine

Dominosteine sieht man neben den klassischen Lebkuchen, Weihnachtsplätzchen und Christstollen in der Vorweihnachtszeit wirklich überall. Egal ob beim Konditor oder im Supermarkt - sie sind eine der beliebtesten Naschereien im Advent und an Weihnachten überhaupt.

Was steckt im Dominostein?

Dominosteine gibt es in allen Größen, mal mit weißer, mal mit dunkler Schokolade, mit oder ohne Marzipan, mit Persipan, mit Sauerkirsch- oder Aprikosengelee. Allen Dominosteinen gleich ist die quadratische Form, der Boden aus Lebkuchenteig und der Schokoüberzug. Ein klassischer Dominostein aber besteht immer aus je einer Schicht Lebkuchen, einer Schicht Fruchtgelee und einem Deckel aus Marzipan und zwar genau in dieser Reihenfolge. Überzogen wird er mit dunkler Schokolade.

Dominosteine mit und ohne Marzipan

Die alte Streitfrage unter Weihnachtsgebäck-Fans: Sind die Dominosteine mit Marzipan besser oder die ohne? Weil das jeder für sich selbst entscheiden muss, werden vielerorts beide Varianten angeboten, auch bei Lebkuchen Schmidt. In einem Dominostein ohne Marzipan wird die dritte Schicht normalerweise nicht ersetzt, sondern einfach weggelassen – dann besteht der Stein nur aus Lebkuchen und Gelee.

Marzipan oder Persipan?

Dominosteine sind von Haus aus sehr süß, wegen des Schokoladenüberzugs und dem Fruchtgelee. Weil Marzipan das oft noch verstärkt, setzt man bei Dominosteinen mit drei Schichten meist auf Persipan. Das wird nicht wie Marzipan aus Mandeln hergestellt, sondern aus dem cremigen Inneren von Aprikosenkernen. Persipan ist etwas herber und bitterer als Marzipan und hat außerdem leichte Fruchtnoten – das passt hervorragend zum Dominostein.

Feine und feinste Dominosteine

Anders als viele meinen, ist Persipan damit nicht einfach nur ein billiger Marzipan-Ersatz für Weihnachtsgebäck – der Rohstoff ist inzwischen sogar beinahe genauso teuer wie „echtes“ Marzipan. Allerdings dürfen sich offiziell nur Dominosteine mit Marzipan „Feinste Dominosteine“ nennen. Für die Auszeichnung „Feine Dominosteine“ reicht es, wenn das Gebäck zusätzlich zum Boden aus Lebkuchen zwei Schichten aus Gelee und Marzipan oder Persipan hat. Über die tatsächliche Qualität der Dominosteine sagen diese Prädikate allerdings wenig aus, weswegen sie nur wenige Hersteller im Produktnamen führen.

Der Dominostein, die Notpraline

Aber woher kommt der Dominostein eigentlich? Na aus Deutschland. Anders als etwa der Jahrhundertealte Christstollen ist der Dominostein ein sehr junges Weihnachtsgebäck, dessen Ursprung man problemlos zurückverfolgen kann. Erfunden hat ihn der Dresdner Chocolatier Herbert Wendler im Jahr 1936. Eigentlich Hersteller von Luxuspralinen, wollte er auch die weniger betuchten Bürger der Stadt mit Leckereien versorgen – und erfand deshalb den Dominostein als „Notpraline“. Tatsächlich wurden sie in Kriegszeiten unter genau diesem Namen bekannt.

Das Dominostein-Rezept

Für Dominosteine gibt es Tausende Rezepte, aber das ist ja das Schöne am backen: Sie können nach Lust und Laune ausprobieren und genau die Dominosteine zusammenrühren, die Sie mögen – und die es vielleicht nirgendwo zu kaufen gibt. Dafür geben wir Ihnen ein Grundrezept an die Hand, welches Sie beliebig abwandeln können. Dafür brauchen Sie:

    Für den Teig:Dominostein
  • 125g Honig
  • 25g Butter
  • 1 Eigelb
  • 40g brauner Zucker
  • 150g Mehl
  • Lebkuchengewürz
    Für die 1. Füllung:
  • 300g Gelee (Aprikose, Sauerkirsche oder was immer Sie möchten.)
    Für die 2. Füllung:
  • 200g Marzipan oder Persipan
  • 1 EL Puderzucker
    Für den Überzug:
  • 400g Kuvertüre (Weiß, Vollmilch, dunkel – entscheiden Sie nach Geschmack.)
  • 20g Butter

Der Lebkuchenboden des Dominosteins

Herzstück des Dominosteins ist der Lebkuchenboden: Erwärmen Sie dafür die Butter über einem Wasserbad und mischen Sie sie mit braunem Zucker und Honig. Dann rühren Sie das Eigelb unter. Nicht einfach im Topf erhitzen – dort stockt das Ei! Rühren Sie Mehl und Lebkuchengewürz unter und kneten Sie den Teig, bis eine glatte Masse entsteht. Die legen Sie jetzt mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank. Diese Ruhezeit ist wichtig, ohne sie wird der Teig bröselig.

Füllungen für Ihre Dominosteine

Holen Sie den Teig mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank, sonst ist er zu hart für die Weiterverarbeitung. Danach rollen Sie ihn auf einem Backblech auf eine Größe von etwa 30x20 cm aus und schieben ihn für 20 Minuten bei 180 Ober-/Unterhitze in den Backofen. Für die Füllungen erwärmen Sie das Gelee langsam in einem Topf, bis es noch nicht ganz flüssig ist.

Dann verteilen Sie es gleichmäßig auf dem Lebkuchenboden und lassen es kühlen, bis es nur noch handwarm ist. Wenn Ihnen das Gelee an der Seite herunterläuft, hilft ein Alufolien-Rahmen um den Lebkuchen-Teig herum, der es an Ort und Stelle hält, bis es steif geworden ist.

Verkneten Sie das Marzipan oder Persipan mit dem Puderzucker, damit lässt es sich leichter formen. Rollen Sie die Masse zu einer gleichmäßigen Decke aus und legen Sie diese dann auf das Gelee. Jetzt lassen Sie alles vollständig auskühlen und schneiden aus dem Dominostein in Backblech-Größe kleine Quadrate.

Die Schokolade für die Dominosteine

Schmelzen Sie die Kuvertüre samt der Butter im Wasserbad. Die einfachste Variante, um die Dominosteine zu schokolieren: Tauchen Sie sie kopfüber in die Kuvertüre. Dabei werden die Finger schmutzig, aber dafür auch der Überzug schön gleichmäßig. Wer darauf keine Lust hat, greift zum Backpinsel. Danach sollten Sie die Dominosteine mindestens einen Tag ruhen lassen, da der Lebkuchen-Anteil sonst noch sehr hart ist. Überbrücken Sie die Wartezeit doch mit ein paar Vanillekipferln

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