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Zimtsterne: So riecht Weihnachten

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Weihnachten für alle Sinne

Ein Teller Weihnachtsplätzchen ohne Zimtsterne? Wie albern! Der weihnachtliche Duft, die knackige Glasur, der saftigweiche, nussige Teig – für viele gibt es kein weihnachtlicheres Gebäck als den braunen Stern mit der weißen Haube. Dabei besteht er eigentlich nur aus Nüssen, Mandeln, Eiweiß, Zucker und eben: Zimt.

Und so geht's...

Schritt 1:
Die Basis für die Zimtsterne ist das Eiweiß - das schlagen Sie zusammen mit dem Vanillezucker, einer Prise Salz und dem Zitronensaft auf. Sobald es etwa halbsteif ist, geben Sie nach und nach den Zucker dazu.

Schritt 2:
Ist der Eierschaum so steif, dass Sie die Schüssel auf den Kopf stellen können, geben Sie einige Löffel der Masse in eine Tasse und stellen sie in den Kühlschrank. Heben Sie dann den Zucker und die gemahlenen Nüsse und Mandeln unter den Rest des Eiweißes. Damit Sie die klebrige Masse ausrollen können, muss Sie zwei, besser drei Stunden in den Kühlschrank.

Schritt 3:
Danach können Sie den Teig dick ausrollen und Sterne ausstechen. Das beiseite gestellte Eiweiß vermengen Sie mit dem Puderzucker und bestreichen damit die Zimtsterne. Aber Achtung: Rühren Sie den Zucker-Eischnee nicht komplett glatt, sonst glänzen die Plätzchen später nicht.

Schritt 4:
Erst jetzt gehen die Zimtsterne bei 150 Grad für 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Weil Ihre Wohnung spätestens jetzt eh nach Weihnachten riecht, können Sie sich auch gleich noch einen Glühwein warm machen – so haben Sie Ihren persönlichen Christkindlesmarkt in der Küche.

Der Zimtstern, das Baiser-Gebäck?

Zimtsterne bestehen anders als viele andere Weihnachtsplätzchen nicht aus einem klassischen Mürbeteig – vielmehr sind sie eine Art Baiser. Sie wissen schon: Die weißen Häubchen, die es gelegentlich beim Konditor gibt. Von den Zutaten her ist der Zimtstern dank hohem Mandelanteil deshalb fast näher am Macaron als zum Beispiel am Vanillekipferl. Dass der Zimtstern trotzdem für viele zum Inbegriff des Weihnachtsgebäcks wurde, dafür sorgte die Hauptzutat, die dem Plätzchen auch seinen Namen gab: Zimt.

Woher stammt der Zimtstern?

Den genauen Ursprung des Zimtsterns zurückzuverfolgen ist schwierig, aber wahrscheinlich wurde er Anfang des 16. Jahrhunderts erfunden. Zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurden Zimtsterne 1536, als ein Kardinal namens Lorenzo Campeggio Sie dem deutschen Kaiser Karl dem V. bei einem Besuch servieren ließ.
Bis die Zimtsterne dann den Weg in deutsche Kochbücher fanden, vergingen von da an nochmal 200 Jahre – vor dem 18. Jahrhundert war das Gewürz eher ein Geheimtipp unter Superreichen. Zimt als Gewürz war nämlich genauso wie Pfeffer eine Kostbarkeit, die nur besonders betuchten Bürgern und Adligen vorbehalten war.

Warum Zimt-Sterne?

Das erklärt aber alles nicht, wie der Zimtstern zu seiner Form kam. Wir würden Ihnen an dieser Stelle gerne erzählen, dass der Zimtstern dem Stern von Betlehem nachempfunden ist, dem die Heiligen Drei Könige einst folgten – leider gibt es darauf keine Hinweise. Warum sich letztendlich genau der Stern als Form durchgesetzt hat, weiß niemand. Aber das bedeutet auch: Wenn Zimtsterne für Sie den Stern von Betlehem symbolisieren, kann Ihnen das niemand madig machen. Das Gegenteil kann nämlich auch keiner beweisen.
Zimtsterne auf Handtuch

Sind Zimtsterne ungesund?

Auch, wenn Zimt und Zimtsterne heute kein Vorrecht der Reichen mehr sind, genießen selbst manche Fans sie nur ein- oder zweimal im ganzen Advent. Ihnen schwirren noch die Berichte von vor knapp 10 Jahren im Kopf herum, als Zimt und damit auch Zimtsterne als gesundheitsgefährdend eingestuft wurden. Der Grund: Cumarin, ein Aromastoff im Zimt, der die Leber schädigen und krebserregend sein soll.
Tatsächlich ist Cumarin aber erst dann gefährlich, wenn Sie ihn täglich und in gewaltigen Mengen zu sich nehmen. Kinder bis 15 Kilo sollten deshalb nicht mehr als 6 Zimtsterne, Erwachse mit etwa 60 Kilo nicht mehr als 24 verputzen. So lecker wie Zimtsterne auch sind: Diese ziemlich hohen Grenzen einzuhalten, sollte niemandem schwerfallen. Zimt hat aber auch eine gesunde Komponente: Er senkt aktiv den Blutzucker – gerade in der Adventszeit mit all den schweren Leckereien ein willkommener Nebeneffekt.