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Der Weihnachtsmann


Die weihnachtliche Symbolfigur Nummer Eins ist der Weihnachtsmann. Er ist der Popstar unter den Geschenkebringern. Ein rundlicher, alter Mann in rotweißem Kostüm, so weich wie das Fell seiner treuen Rentiere, mit buschigem, weißem Bart bis zur Brust, einem schwungvollen Schnurrbart unter der knolligen Nase und dicken, roten Wangen: So stellen sich die Kinder den Weihnachtsmann vor. An Heiligabend rutscht er durch den Schornstein und legt die Geschenke unter den Weihnachtsbaum oder steckt sie in die Socken, die über dem Kamin hängen. Seit fast einem Jahrhundert ist der großväterlich anmutende Weihnachtsmann in vielen Regionen der Erde, besonders in den evangelisch geprägten Ländern, der beliebteste Geschenkebringer zum Weihnachtsfest.

Der Weihnachtsmann verdrängt Nikolaus und Christkind

Der heilige Nikolaus und das Christkind sind in Deutschland sowie vielen anderen Ländern Europas überwiegend in den Hintergrund geraten. Nachdem die Protestanten im Zuge der Reformation die Verehrung des Heiligen Nikolaus von Myra ablehnten, war vor allem in Europa lange Zeit das Christkind für die Bescherung an Weihnachten zuständig. Insbesondere in den Vereinigten Staaten von Amerika glauben kleine Kinder aber an „Santa Claus“, wie sie den Weihnachtsmann dort nennen. Der lebt den Geschichten zufolge am eisigen Nordpol und liefert die von Weihnachtselfen hergestellten Geschenke aus – mit seinem riesigen Schlitten, der von acht Rentieren magisch durch die Lüfte gezogen wird. Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner, Blitzen und Rudolph mit der roten Nase ziehen den Schlitten. Heute ist der Weihnachtsmann in der ganzen Welt bekannt. Auch in großen Teilen Deutschlands ist er der Geschenkebringer, auf den sich die Kinder mit funkelnden Augen freuen. Zu verdanken ist dies der international groß angelegten Vermarktung des Weihnachtsmanns.