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Spekulatius: Der König der Weihnachtsplätzchen

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Würziger Weihnachtsklassiker

Der Spekulatius ist auf den ersten Blick ein unscheinbares Gebäck, verglichen mit mehrfach gefüllten Dominosteinen oder Elisen-Lebkuchen. Aber Advent und Weihnachten ohne den klassischen Gewürz-Spekulatius? Für die meisten von uns unvorstellbar!

Und so geht’s...

Schritt 1:
Verrühren Sie den Quark, den Puder- und den Vanillezucker sowie den Zimt mit dem Handrührgerät zu einer luftigen Creme, schlagen Sie die Masse ruhig volle 5 Minuten. Jetzt heben Sie vorsichtig den Mascarpone und die Mandarinenschale unter, bis alles glatt ist. Achten Sie beim Hobeln der Mandarinenschale darauf, nicht zu viel von der weißen Haut mit abzuschaben, die macht das Tiramisu bitter.

Schritt 2:
Nehmen Sie jetzt eine Auflauf- oder Tiramisu-Form und legen Sie den Boden mit einer Schicht Spekulatius aus. Darauf eine Schicht Creme und wieder eine Schicht Spekulatius. Den Abschluss bildet eine zweite Creme-Schicht, die Sie mit Zimt und Kakao bestreuen.

Schritt 3:
Jetzt noch für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen – fertig ist ihr Spekulatius-Tiramisu. Wer daraus ein sommerliches Dessert machen möchte, kann in die Creme frische Himbeeren unterheben und die Mandarinen- durch Zitronen-Schale ersetzen. Aber egal ob Sie unser Rezept im Sommer oder Winter ausprobieren: Wir wünschen guten Appetit!

Spekulatius mit Schokolade

Für Naschkatzen, denen es gar nicht süß genug sein kann, gibt’s bei Lebkuchen-Schmidt übrigens auch Spekulatius mit Schokoladen-Überzug. Das weicht zwar vom klassischen Rezepte ab, aber der Spekulatius hat sich inzwischen eh weit über die Weihnachtszeit hinaus zum Allzweck-Plätzchen entwickelt, das man andernorts das ganze Jahr über genießt.

Spekulatiuscreme

In Belgien und Holland isst man Spekulatius nicht nur im Advent oder zu Weihnachten, sondern schmiert sie sich sogar das ganze Jahr über auf’s Brot: Als Spekuloos bekannt, gibt es dort Aufstriche aus Gewürzspekulatius, die dort ähnlich beliebt sind wie hierzulande Nougatcreme.

Die Motive auf dem Spekulatius

Das Markenzeichen des Spekulatius ist sein Motiv-Aufdruck: Mit einer speziellen Backform oder einer Teigrolle wird der vor dem Backen in den Mürbteig gestanzt. Ein Gewürzplätzchen ohne diesen Aufdruck ist kein Spekulatius, sondern einfach nur ein besserer Keks. Ganz klassisch sollen die Motive die Nikolausgeschichte widerspiegeln, heutzutage nehmen viele Spekulatius-Hersteller einfach Motive aus ihren Heimatstädten oder sogar Schiffe. Lebkuchen-Schmidt verziert seine Spekulatius nach alter Familientradition mit Windmühlen, Pärchen und weihnachtlichen Motiven.
Nürnberger Bio-Spekulatius serviert im Schälchen

Woher kommt der Spekulatius?

Wo und wann der Spekulatius erfunden wurde, wissen wir nicht – aber er stammt aus der Ecke zwischen Nordrhein-Westfalen, Belgien und Holland. Noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein galt er als besonders edle Weihnachts-Delikatesse, weil die Gewürze für den Spekulatius früher extrem teuer waren. Den Namen führen Sprachwissenschaftler auf das lateinische Wort Speculator zurück, mit dem man im Christentum auch Bischöfe bezeichnet. Ein weiterer Hinweis also auf den heiligen Nikolaus, der selbst Bischof in Kleinasien war. Mit dem Spekulanten an der Börse hat der Spekulatius nämlich so gar nichts zu tun.

Spekulatius: Geheimnis Gewürze

Generell gibt es drei Sorten von Spekulatius: Der klassische Gewürz-Spekulatius, der mit Kardamom, Nelken und Zimt zubereitet wird und leckeren, weihnachtlichen Duft in jeder Gebäckdose verbreitet. Dann haben wir da noch den Butter-Spekulatius, der ohne Gewürze auskommt, aber dafür eine Extraportion Butter spendiert bekommen hat. Er ist deutlich seltener, weil er sich bis auf den klassischen Spekulatius-Aufdruck nicht groß von normalem Butterzeug abhebt. Die unbekannteste Variante ist der Mandel-Spekulatius, mit Mandelmehl und einem Boden aus Mandelsplittern.