Weihnachtsdeko

Weihnachten ohne Weihnachtsdeko ist eine eher bedrückende Angelegenheit. Zumindest für alle, die das Fest gerne feiern und sich in der besinnlichen Atmosphäre suhlen. Auf den Straßen, in den Häusern und Wohnungen, genauso wie in Geschäften: Bunte, funkelnde und schillernde Deko ist in der Weihnachtszeit überall zu sehen. Hier und da vielleicht ein wenig zu früh, aber spätestens zum ersten Advent im Dezember werden der Kranz auf den Tisch gestellt, Sterne in die Fenster gehängt und die Lichterketten eingesteckt. Viele Dekotraditionen stammen übrigens aus Deutschland…

Weihnachtsdeko für‘s Fest – die Klassiker

Die großen Säulen der Weihnachtsdeko in der Adventszeit: Begonnen mit dem Adventskalender mit seinen 24 Türchen über den buschigen Adventskranz, der an jedem Sonntag im Advent erleuchtet bis hin zum Höhepunkt an Heiligabend, dem Weihnachtsbaum. Ohne diese drei Elemente ist das Fest unvollständig. Mehr zum Christbaum mitsamt dekorativer Glasornamente erfahrt ihr im Abschnitt unten.

Doch gehören natürlich noch weit mehr Dekoelemente zu Weihnachten: Lichterketten an Fenstern, Wänden und der Decke. Tannenzweige auf Fensterbänken, Schänken und Tischen und natürlich der unter Pärchen beliebte Mistelzweig, der zu einem romantischen Weihnachtskuss anregt. Kerzen ohne Ende, eine hölzerne Krippe mit den biblischen Protagonisten der Weihnachtsgeschichte und allerlei zierender Krimskrams, ob gekauft oder selbst gebastelt.

Vor allem weihnachtliche Fensterdeko spielt eine große Rolle, sowohl in Familien als auch Geschäften. Schließlich möchte die Weihnachtsstimmung verbreitet werden: Mit besagten Lichterketten zum Beispiel oder sinnlich warm leuchtenden (LED)-Kerzenständern und Strohsternen oder Aufklebern in Form von Schneeflocken, Engeln oder dem guten, alten Weihnachtsmann und seinen Rentieren.

Christbaum und Christbaumkugeln – Made in Germany!

Wichtigstes Element der gesamten Weihnachtsdekoration: Der Weihnachtsbaum. Klassisch in Deutschland, Österreich und der Schweiz auch Christbaum genannt, ist er in der Weihnachtszeit das zentrale Dekoelement jeder Wohnung, jedes Hauses und auch vieler Geschäfte – überall da, wo in der Welt nach christlichen Traditionen Weihnachten gefeiert wird. Dabei stammt der Weihnachtsbaum, wie wir ihn kennen, aus Deutschland. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert breitete er sich von hier wie eine nadelige Welle über die ganze Welt aus.

Und was gehört an einen Christbaum? Richtig, Christbaumkugeln. Verfechter traditioneller Kerzen gibt es zwar noch, aus Sicherheitsgründen und der damit einhergehenden Brandgefahr ist eine stromsparened LED-Beleuchtung aber inzwischen der Standard. Genauso haben große Teile der Gesellschaft Lametta aus guten Gründen hinter sich gelassen – sowohl aus ökologischen als auch stilistischen Grünen. Auch die populären Glaskugeln stammen aus Deutschland. Genauer gesagt aus Lauscha, einer Stadt im Landkreis Sonneberg in Thüringen: Der Legende nach schuf ein mittelloser Glasbläser die Ornamente aus Glas alter Flaschen, weil er sich an Weihnachten keinen Christbaumschmuck leisten konnte.

Neben den glänzenden, matten und oft künstlerisch verzierten Ornamenten hängt oft noch viel mehr am Weihnachtsbaum: Strohsterne oder Sterne aus anderen Materialien, LED-Lichterketten zur Beleuchtung, kleine Holzfiguren wie Engel oder biblische Figuren oder andere Anhänger aus verschiedensten Materialien von Glas bis Filz. Optisches Highlight ist häufig ein funkelnder Stern – wie der meiste Christbaumschmuck oft aus Holz oder Glas.