Der perfekte Weihnachtsbaum

Was muss der perfekte Weihnachtsbaum haben, wie muss er aussehen, wo bekommt man ihn? Soll es eine klassische Nordmanntanne sein? Oder doch lieber eine Fichte? Wir helfen bei der Wahl des Christbaums, der garantiert die Blicke im geschmückten Zuhause auf sich zieht.

Der perfekte Christbaum

Der Weihnachtsbaum ist das traditionelle Herzstück der Festtagsdekoration an Weihnachten. Nicht weniger als perfekt muss die Tanne daher sein und ein schöner Christbaum gehört unbedingt zum perfekten Fest dazu, kein Zweifel.

Jeder hat aber seine eigenen Vorlieben, was den Weihnachtsbaum betrifft: Die einen bevorzugen die beliebte, aber vergleichsweise teure Nordmanntanne, die anderen eine günstigere Fichte. Die Auswahl beim Weihnachtsbaumverkauf ist oft erschlagend.

Das Wichtigste kommt jedoch erst nach dem Kauf des Weihnachtsbaums: Das Schmücken mit Weihnachtsbaumschmuck, der aus dem grünen Nadelbaum einen prunkvollen Festtagsbaum macht, der Blicke auf sich zieht.

Nordmanntanne oder Fichte – welcher ist der richtige Baum?

Nordmanntannen

Die Deutschen lieben ihre Nordmanntannen: Die Nadeln der Tanne sind nicht nur dunkelgrün, sondern auch vergleichsweise weich und piksen deshalb nicht beim Schmücken. Der Wuchs ist schön buschig, aber trotzdem kompakt und damit der ideale Blickfang.

Außerdem ist die Nordmanntanne recht lange haltbar und verliert in der Regel nicht schon nach wenigen Tagen ihre Nadeln. Das alles hat natürlich seinen Preis und so fallen diese Weihnachtsbäume im Vergleich zu anderen Baumarten spürbar teurer aus.

Fichtenbäume

Deutlich günstiger sind zum Beispiel die Rotfichte und die Blaufichte. Beide sind deutlich günstiger und eine Rotfichte kostet hier und da nur die Hälfte des Preises einer Nordmanntanne. Besonders bei der Blaufichte handelt es sich aber um eine „Stech-Fichte“ mit spitzen Nadeln.

Beide verbreiten einen angenehmen und intensiven Nadelduft und genau damit sammeln die beiden Fichten wichtige Punkte beim Weihnachtsbaumverkauf. Passt aber auf, wenn ihr die Weihnachtsbaumkugeln und das Lametta anbringt!

Nobilistanne

Ein echter Geheimtipp unter den Weihnachtsbäumen ist die Nobilistanne: Ebenso kostspielig wie die Nordmanntanne, überzeugt sie jedoch mit noch längerer Haltbarkeit und Nadelfestigkeit sowie äußerst stabilen Ästen, die ganz viel Weihnachtsbaumschmuck und tonnenweise Lametta halten.

Auch wegen ihres Geruchs wird sie unter Liebhabern gern als „Edeltanne“ bezeichnet. Ihre weichen Nadeln versprühen nämlich einen intensiven Geruch von Orangen. Nur der Wuchs ist stellenweise unregelmäßig und daher nichts für jeden.

Lebkuchen als Christbaumdekoration

Weihnachtsbaumdekoration macht gleich doppelt so viel Spaß, wenn man sie essen kann – und essbare Christbaumdeko macht man am besten aus Lebkuchen und Weihnachtsgebäck. Eine große Auswahl der feinsten Weihnachts-Leckereien findet ihr bei Lebkuchen Schmidt. Hier geht’s zum Lebkuchen Schmidt-Shop. 

Wie erkenne ich hochwertige Weihnachtsbäume?

Zwei Wochen vor Heiligabend, um den 10. Dezember herum, wenn die Weihnachtsmärkte bereits geöffnet sind, beginnt die Hochsaison des Weihnachtsbaumverkaufs. Wenn ihr einen guten und hochwertigen Christbaum kauft und ihn anschließend richtig pflegt, müsst ihr keine Angst haben, dass er schon vor Weihnachten alle Nadeln verliert.Werft beim Weihnachtsbaumverkäufer einen Blick auf die Schnittstelle: Je heller die Schnittstelle des Baums desto frischer ist er. Wenn ihr ein Glänzen auf den Nadeln erkennt, könnt ihr sicher sein, dass der Baum noch frisch ist. Wenn er ein wenig nadelt, macht das nichts: Das tun Bäume auch im Wald und es sagt nicht zwingend etwas über seinen Zustand aus.

Wie pflege ich den Weihnachtsbaum richtig bis Weihnachten?

Stellt den Baum am besten nicht sofort ins Zimmer. Traditionell wird der Weihnachtsbaum ohnehin erst an Heiligabend aufgestellt. Bis dahin lagert ihn möglichst geschützt vor Wind und Sonne im Freien, etwa in einem Eimer Wasser. Wird es zu nass oder kalt, lagert ihn im Keller oder in der Garage. Holt den Weihnachtsbaum einen Tag vor dem Dekorieren ins Haus, stellt ihn in einen Baumständer und öffnet das Netz am nächsten Tag. Je nach Größe braucht ein Baum bis zu zwei Liter Wasser pro Tag. Gießt also regelmäßig Wasser nach und stellt ihn nicht direkt vor die Heizung, sonst verliert er schnell seine Nadeln!

Für weniger Aufwand: Die Kunststoff-Tanne

Sie riecht nicht nach Wald und Natur und sieht auch beim genaueren Hinsehen nicht wie eine echte aus: die Kunststoff-Tanne. Die Vorteile liegen aber auf der Hand. Ein Kunststoff-Baum bedeutet deutlich weniger Aufwand und ist auf Dauer günstiger. Entweder verstaut ihr die Plastiktanne nach dem Kauf bequem im Kofferraum oder aber Sie bestellen sie online und lassen sie sich direkt nachhause liefern. Danach müssen Sie sie nur noch aufstellen und schmücken, ganz ohne spitze Nadeln, die danach auf dem Boden liegen. Natürlich gibt es auch Kunststoff-Bäume in allen Formen und Farben, sodass Sie schnell den richtigen Weihnachtsbaum findet.

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