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Weihnachtsbaum entsorgen


Weihnachten ist vorbei, die Freude über Geschenke und Festessen muss fast schon wieder aufgefrischt werden und der Nadelbaum verkümmert in der Ecke des Wohnzimmers. Der traurige Anblick des einst grünen und buschigen Baumes ist spätestens im Februar oder März nur noch schwer zu ertragen. Vielleicht steht er auch im Juni noch bei euch im Garten. Jedes Jahr auf‘s Neue dann die gleiche Frage, sofern erst einmal ausreichend Motivation zur Beseitigung aufgebracht wird: „Wie entsorge ich das Ding am besten?“ Neben einer Hand voll Tipps findet ihr am Ende des Artikels eine kleine Checklist für die Entsorgung.

Darf ich den Weihnachtsbaum direkt im Müll entsorgen?

Weihnachtsbaum entsorgen, ohne das Gelände seines eigenen Heims zu verlassen? Das ist möglich, vorausgesetzt es ist eine Biotonne oder Kompost vorhanden und ihr habt die Erlaubnis, das alte Bäumchen kleingeschnitten darin zu entsorgen. Wohnt ihr beispielsweise in einem Mehrfamilienhaus, entsteht dann aber schnell Unmut – würde schließlich jede Partei im Haus seinen Weihnachtsbaum im Müll entsorgen, wären die Tonnen schnell voll. Achtet deshalb auf die Hausregeln zur Müllentsorgung und lasst darüberhinaus Anstand euren Nachbarn gegenüber walten.
 


Darf ich den Weihnachtsbaum verbrennen oder im Wald entsorgen?

Habt ihr einen Kamin oder Kaminofen? Kennt ihr vielleicht jemanden, der damit sein Heim aufwärmt? Dann ist Weihnachtsbaum verbrennen eine Option. Wichtig ist aber, dass er zunächst ordentlich ausgetrocknet wird – mindestens 12 Monate trocknen ist angesagt! Sonst kann die Feuchtigkeit eine gefährliche Rauchentwicklung hervorrufen. Ebenfalls müsst ihr beachten, dass die meisten Nadelbäume ordentlich harzen – das Harz wird quasi zum Kochen gebracht und kann aus dem Ofen herausspritzen. Deshalb sollten nur Profis ihren Christbaum verbrennen.