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Die Weihnachtsgeschichte


Es ist die Weihnachtsgeschichte schlechthin und in der Kirche die Geschichte aller Geschichten: Die biblische Erzählung von der Geburt Jesu von Nazaret aus dem neuen Testament wird traditionell im christlichen Weihnachtsgottesdienst aus der Bibel verlesen. Sie wird darüber hinaus auch beispielsweise in Krippenspielen, Gedichten und zahlreichen Weihnachtsfilmen dargestellt und vermittelt, unter welchen Umständen Jesus vor über 2.000 Jahren zur Welt gebracht wurde. Im weiteren Sinne umfasst die Weihnachtsgeschichte aber nicht nur das Weihnachtswunder der Geburt, sondern auch weitere Geschichten der Vorgeschichte oder aus der Kindheit Jesu.

Die Geschichte nach Lukas

Die Geschichte beginnt zu einer Zeit, als von Kaiser Augustus das Gebot ausging, dass alle Menschen sich zu einer Volkszählung versammeln sollten. Dabei handelte es sich um die allererste Schätzung ihrer Art und sie geschah zu der Zeit, als der römische Senator Quirinius Statthalter von Syrien war. Jeder Mann wurde dazu aufgerufen, sich mit seiner Familie in seine Heimatstadt zu begeben.
Joseph machte sich daher mit seiner hochschwangeren Verlobten Maria auf nach Betlehem, um sich zählen zu lassen. Und als sie dort ankamen, war auch schon die Zeit für Maria gekommen, ihr Kind zu gebären. Weil wegen der Volkszählung jedoch alle Herbergen belegt waren und das Paar keinen Platz fand, suchten sie Zuflucht in einem Stall.
Dort brachte Maria ihren Sohn zu Welt, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe. Dieses Kind war das Jesuskind. Nicht weit weg auf einem Feld in derselben Gegend befanden sich drei Hirten, die nachts ihre Herde hüteten. Diesen Hirten erschien ein Engel, um ihnen die frohe Botschaft von der Geburt des Messias zu überbringen. Der Heiland sei geboren.
Die Hirten fürchteten sich sehr und der Engel sprach zu ihnen: “Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.”
Daraufhin kam eine Schar von Engeln hinzu, um Gott zu lobpreisen und den Frieden auf Erden zu verkünden. Deshalb entschieden die Hirten, nach Bethlehem zu gehen und dem Kind zu huldigen, das dort geboren wurde. Nachdem sie das Jesuskind gesehen und von ihrer Begegnung mit den Engeln erzählt hatten, kehrten die Hirten zu ihrer Herde zurück.
Maria behielt alle diese bewegenden Worte der Hirten in ihrem Herzen. Die Hirten priesen und lobten Gott und alles, was sie gehört und gesehen hatten. Und dies ist die uralte Geschichte, die wir uns schon seit vielen, vielen Jahrhunderten erzählen, um uns Jahr für Jahr noch einmal bewusst zu werden, weshalb wir Weihnachten eigentlich feiern…