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Advent


Mehr als nur ein Adventskalender

An jedem vierten Sonntag vor Weihnachten beginnt die besinnliche Adventszeit und damit auch das neue Kirchenjahr. Woher jedoch allein die Bezeichnung für diese Zeit kommt, dürften vermutlich nur diejenigen wissen, die sich als „bibelfest“ bezeichnen. Das Wort „Advent“ stammt nämlich aus dem Lateinischen und bedeutet schlicht „Ankunft“. Gemeint ist damit natürlich die Ankunft von Jesus Christus, dem Erlöser. Die Adventszeit ist im übertragenen Sinne also die Vorbereitungszeit auf Christus’ Geburt. Gleichzeitig erinnert die Adventszeit Christen aber auch Jahr für Jahr an die Erwartung der zweiten Wiederkunft Jesu.

Das festliche Brauchtum heute

Zum Advent gehört der Adventskranz genauso wie der Adventskalender – und das ganz bestimmt auch bei Ihnen Zuhause. Beide Bräuche sind aber noch gar nicht so alt, sie entstanden im 20. Jahrhundert. Der Brauch, die Tage bis Weihnachten abzuzählen, ist selbstverständlich schon wesentlich älter, doch die klassischen Adventskalender für Kinder mit den zu öffnenden Türen verbreiteten sich erst seit den 1920er-Jahren. Die meist verbreitete Form des Adventskalenders besteht aus 24 zu öffnenden Türchen – dies ist eine Abwandlung, die auf einen evangelischen Pfarrer zurückgeht. Früher war der Adventskalender mit biblischen Geschichten befüllt, heute überwiegend mit Schokolade. Vielleicht ziehen Sie aber heute speziellere Adventskalender vor, zum Beispiel mit feinen Nürnberger Elisen-Lebkuchen oder sogar erlesenen Weinen.