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Veganer Nussbraten

Für viele ist der deftige Braten mit Knödeln und Kraut zu den Feiertagen eine langgehegte Tradition – für Vegetarier aber keine Option. Probieren Sie doch einmal unser Rezept für veganen Nussbraten! Sie werden begeistert sein, denn der Braten schmeckt herrlich deftig und passt an Weihnachten genauso wie die nicht-vegetarische Alternative.
Dauer
ca. 2 Stunden
Schwierigkeit
mittel
Kochgang
Hauptspeise

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Zutaten

Für den Nussbraten

  • 200 g gemischte gehackte Nüsse
  • 150 g Haferflocken
  • 1 Zwiebel
  • 200g Grünkernschrot
  • 150 g Möhren
  • 2 EL Tomatenmark
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL Flohsamen
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer


Für die Soße

  • 2 Zwiebeln
  • 3 Möhren
  • 1 TL Senf
  • 4 EL Rotwein
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 EL Olivenöl
  • 500 ml Wasser


Für die Klöße

  • 800 g Kartoffeln
  • 180 g Kartoffelmehl
  • 150ml lauwarmes Wasser
  • etwas Salz


Für den Rotkohl

  • 1 kg Rotkohl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Äpfel
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL Essig
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Nelken
  • 2 EL Olivenöl
  • 250 ml Wasser
  • etwas Salz

Und so geht's...

Schritt 1: Nussbraten vegan

Für den veganen Nussbraten schälen Sie zuerst die Möhren und raspeln sie. Dann die Zwiebeln schälen und würfeln. Im Anschluss daran erhitzen Sie etwas Olivenöl in einer großen Pfanne und geben dann die Möhren, die Zwiebeln und die Nüsse dazu. Alles schön anbraten und dann das Tomatenmark unterrühren. Jetzt geben Sie noch die Gemüsebrühe dazu, lassen alles kurz aufkochen und nehmen die Pfanne dann vom Herd. Nun ist es an der Zeit, den Grünkernschrot, die Haferflocken und die Gewürze unterzurühren. Während alles etwas ziehen kann, heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor und legen eine Kastenform mit Backpapier aus. Ist die Pfanne mit den übrigen Zutaten etwas abgekühlt, werden nur noch die Flohsamen untergehoben, und dann kann die gesamte Masse in die Form gegeben werden. Alles gleichmäßig verteilen und für etwa 1 Stunde goldbraun backen. Ist der Braten etwas abgekühlt, können Sie ihn vorsichtig aus der Form heben und in Scheiben schneiden.


Schritt 2: Soße

Erst schneiden Sie die Zwiebeln und die Karotten klein. Dann lassen Sie das Olivenöl in einer Pfanne heiß werden und braten das Gemüse scharf an. Nun kommt der Senf dazu, und Sie löschen alles mit Rotwein ab. Lassen Sie das Gemüse für etwa 5 Minuten ziehen und geben dann das Wasser, das Lorbeerblatt, den Rosmarin, Salz und Pfeffer dazu und lassen alles für 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln. Zuletzt nehmen Sie den Rosmarin und das Lorbeerblatt heraus und passieren dann die Soße.
 

Schritt 3: Klöße

Um gute klassische Kartoffelknödel zuzubereiten, müssen Sie etwas Zeit einplanen. Zuerst kochen Sie die Kartoffeln schön weich und lassen Sie komplett erkalten. Sind diese abgekühlt, können Sie sie schälen und stampfen. Dann heben Sie das Kartoffelmehl und eine Prise Salz unter und geben schrittweise Wasser hinzu. Zwischendurch immer gut kneten, damit eine homogene Masse entsteht. Nun formen Sie gleichmäßige Knödel und stellen sie zur Seite. Zum Schluss erhitzen Sie gesalzenes Wasser, lassen es aber nicht kochen, und geben dann die Klöße hinein. Lassen Sie sie je nach Größe etwa 15 bis 20 Minuten ziehen, und dann sind sie auch schon verzehrfertig.


Schritt 4: Rotkohl

Für den Rotkohl müssen Sie den Kohlkopf erst putzen, dann vierteln und anschließend den Strunk entfernen. Dann können Sie ihn hobeln oder in ganz feine Scheiben schneiden. Würfeln Sie die Zwiebeln und schneiden die Äpfel in kleine oder größere Stückchen, ganz nach Belieben. Die Zwiebeln und die Äpfel dünsten Sie dann zusammen mit etwas Zucker und Öl in einem Topf an und geben den Kohl dazu. Darauf kippen Sie den Essig, verrühren alles ordentlich miteinander und lassen es für etwa 10 Minuten ziehen. Zuletzt geben Sie die Gewürze und das Wasser auf mehrere Etappen in den Topf und lassen alles zugedeckt für etwa 45 Minuten weich dünsten.

Wir wünschen einen guten Appetit!