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Loser schwarzer Tee mit Vanillearoma
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Schwarzer Tee: ein Kultgetränk

Afternoon Tea, Ostfriesen, Bergamotte, Indien, feinstes Geschirr, Milch und Honig … All diese Begriffe haben eines miteinander gemeinsam: schwarzen Tee, die meistgetrunkene Teesorte der Welt. Die Engländer genießen ihn am Nachmittag zu Scones und Häppchen, die Ostfriesen sind Weltmeister beim Konsum des köstlichen Getränks. Bergamotte ist für das außergewöhnliche, einzigartige Aroma von Earl Grey verantwortlich, und Indien ist einer der größten Lieferanten für schwarzen Tee.

Das Teeservice war früher ein Muss in jedem Haushalt, das etwas auf sich hielt. Und bei Milch und Honig als Zugabe zum schwarzen Tee entscheidet der Geschmack (die Scones genießenden Briten greifen zu Milch...) . Wenn man alles zusammen betrachtet, wird klar: Schwarzer Tee ist längst ein Klassiker geworden, ein Kultgetränk, das wahrscheinlich wirklich jeder kennt.

Jeden Tag trinken 60 Prozent der Weltbevölkerung insgesamt 20 Milliarden Tassen Tee. Ein Grund mehr für Schmidt, das bekannte und doch immer wieder überraschende Heißgetränk ins Sortiment aufzunehmen und hier ein bisschen näher zu erklären.

Woher kommt schwarzer Tee?

Alle echten Teesorten, also schwarzer, weißer und grüner Tee, haben ihren Ursprung in den beiden Teepflanzen Thea assamica und Thea sinensis. Vor über 4.000 haben die Chinesen den Tee als kräftigendes und wohlschmeckendes Getränk entdeckt, und aus den beiden Mutterpflanzen sind über die Jahrtausende hinweg die unterschiedlichsten Teesorten entstanden. Der Unterschied zwischen den Teesorten liegt also nicht in der Teepflanze selbst, sondern in der Erntezeit und der Verarbeitung: Teeblätter für weißen Tee können nur in einem bestimmten, sehr kurzen Zeitraum geerntet werden.

Tee wird zu grünem Tee, wenn durch Dämpfen und Rösten der Blätter direkt nach der Ernte der Fermentations- beziehungsweise Oxidationsprozess unterbrochen wird. Und schwarzer Tee entsteht, wenn man die Teeblätter fermentieren lässt – auch das ein aufwändiger Vorgang, bei dem es auf die Zeit ankommt. Der schwarze Tee erhielt seinen Namen übrigens dank der Farbe der fermentierten Teeblätter – nur in China wird er „roter Tee“ genannt, nach der Farbe der Tasse. Die wichtigsten Anbaugebiete für Tee liegen heute in Indien und Sri Lanka: Ceylon, Darjeeling und Assam gehören zu den bekanntesten Sorten von schwarzem Tee und werden auf der ganzen Welt mit Genuss getrunken.
 

Schwarzer Tee: Herstellung

Die Produktion von schwarzem Tee ist mehr als nur Ernten und Verpacken – hier geht es aufwändig Schritt für Schritt von der Teeplantage bis zur Tüte mit köstlichem schwarzem Tee: Bei der Ernte gehen die Pflücker nach dem „Two leaves and a bud“-Prinzip vor: Nur die zwei frischesten Blätter und die Knospe werden gepflückt. Je nach Region wird mehrmals pro Jahr geerntet: Im Frühjahr, im Frühsommer und manchmal auch im Herbst. Am Äquator, z.B. in Kenia, findet die Ernte das ganze Jahr über statt.

Nun müssen die Teeblätter welken bzw. trocknen: Die Teeblätter werden in der Sonne oder in speziellen Hallen auf Tischen ausgebreitet und ca. 20 Stunden lang getrocknet. Dank diesem Schritt werden die Blattsäfte stärker konzentriert. 
Anschließend wird gerollt, gelockt oder verdrillt: Damit die Teeblätter für schwarzen Tee besser oxidieren, werden sie in diesem Vorgang aufgebrochen. In feuchter Umgebung findet dann die Oxidation statt, die mehrere Stunden dauert. Der Teemeister der Teeplantage entscheidet darüber, wann dieser Schritt abgeschlossen ist.

In speziellen Trommeltrockner werden die oxidierten Teeblätter getrocknet. Danach enthalten sie circa drei Prozent Restfeuchtigkeit. 
Vor dem Verpacken wird der Tee noch sortiert: Dabei werden unerwünschte Teile wie Stängel entfernt und die Blätter nach ihrer Größe sortiert: Je höher der Anteil ganzer Blätter im Tee, desto hochwertiger ist er dann.
 

Zubereitung von schwarzem Tee

In Europa trinken wir meist schwarzen Tee – entweder als reine Sorte oder als köstliche, perfekt aufeinander abgestimmte Mischung, wie Sie sie bei Schmidt kaufen können. Die Zubereitung von schwarzem Tee ist wahrscheinlich die einfachste von allen Tees, denn der robuste, aromatische Tee verträgt hohe Wassertemperaturen. Probieren Sie den Tee pur, mit Zucker oder Honig, mit Milch oder einem Spritzer Zitrone: Der Genuss von schwarzem Tee kann eine Wissenschaft für sich sein, und jeder findet mit der Zeit heraus, wie ihm das aromatische Heißgetränk am besten schmeckt.
 

  Richtige Wassertemperatur von schwarzem Tee:

Ihren schwarzen Tee können Sie mit kochend heißem Wasser, also mit 100 °C, übergießen. Sie können auch gerne kurz warten, bis es keine Blasen mehr bildet, das kann den Geschmack beeinflussen.
 

  Richtige Ziehzeit von schwarzem Tee:

Das kommt auf den Tee und Ihren Geschmack an. Bei unserer Morgeneleganz empfehlen wir zwei bis vier Minuten, bei der Morgenharmonie drei bis fünf. Doch die Geschmäcker sind verschieden, weshalb Sie hier gerne experimentieren können. Nur zu lang sollten Sie den Tee nicht ziehen lassen, denn dann wird er unangenehm bitter.
 

  Dosierung von schwarzem Tee:

Bei unseren schwarzen Tees empfehlen wir einen gehäuften Teelöffel pro Tasse (150 ml). Doch auch hier heißt es: Wie Sie mögen!
 

  Das richtige Sieb für schwarzem Tee:

Jeder lose Tee, auch der schwarze, braucht Platz zum Entfalten. Ein großes Sieb in der Tasse oder der Kanne ist dafür perfekt geeignet – Tee-Eier bieten diesen Platz leider nicht. Beim Material empfehlen wir Edelstahl: Papierfilter können das Aroma zurückhalten und auch den Geschmack beeinflussen.
 

Schwarzen Tee aufbewahren

Schwarzer Tee begeistert mit seinem kräftigem, außergewöhnlichen Aroma, das durch die Zugabe von weiteren Zutaten wie Bergamotte oder Vanille abgerundet wird. Damit Ihr schwarzer Tee lange köstlich schmeckt und betörend duftet, ist es wichtig, dass Sie ihn richtig aufbewahren. Ein paar Tipps von den Genussexperten:

Verwenden Sie Metall-, Edelstahl- oder blickdichte Glasbehälter, die Sie luftdicht verschließen können. Sowohl Licht als auch Sauerstoff können dem Aroma schaden, genauso wie fremde Gerüche. Stellen Sie Ihre Teedosen deshalb für alle Fälle auch nicht in der Nähe von anderen stark riechenden Lebensmitteln wie Kräutern oder Kaffee auf. „Kühl und trocken lagern“ ist ebenfalls ein Klassiker unter den Tipps, den wir Ihnen ans Herz legen – aber nicht im Kühlschrank, denn hier würde der Tee Feuchtigkeit aufnehmen und eventuell schimmeln.

Kaufen Sie Tee lieber in kleinen Mengen ein als in Großverpackungen, denn mit der Zeit kann Ihr Tee auch richtig aufbewahrt an Aroma verlieren. Außerdem können Sie auf diese Weise öfter mal eine neue Sorte ausprobieren. Schwarzen Tee von Schmidt können Sie bei richtiger Aufbewahrung auf jeden Fall mindestens zwei Jahre genießen.
 

Koffein in schwarzem Tee

Dass Tee auch Koffein enthält, ist mittlerweile ein bekannter Fakt. Da schwarzer Tee oxidiert, verliert er allerdings einen Teil seiner Inhaltsstoffe, auch den von Koffein. Deshalb ist der Koffein-Anteil in schwarzem Tee niedriger als in grünem.

Probieren Sie Tee als morgendlichen Energielieferanten: Wahrscheinlich werden Sie einen Unterschied zu Kaffee bemerken. Mit Kaffee kommt der Koffein-Kick schneller, verflüchtigt sich aber ebenso schnell. Koffein im Tee versorgt Sie meist gleichmäßiger und länger mit Energie. Das liegt an der Chemie: Kaffee-Koffein wirkt in der Nebennierenrinde, wo es die Adrenalinausschüttung beeinflusst. Tee-Koffein macht einen „Umweg“ über das vegetative Nervensystem, was schonender für den Körper sein soll.

Liebevoller Teegenuss von Schmidt: Das gilt auch für unsere schwarzen Tee, die wir für Sie von Teemeistern haben zusammenstellen lassen. Genießen Sie Ihren Tee mit exquisiten Spezialitäten aus unserem Onlineshop, Küchlein, Lebkuchen oder Keksen. Oder verschenken Sie unseren Tee – wie gewohnt übernehmen wir dabei auch gerne die Verpackung und den Versand für Sie!