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Grüner Tee und seine Geschichte

Grüner Tee ist der sozusagen Ursprung aller Teesorten. In China gab man schon vor über 4.000 Jahren einfach grüne, unfermentierte Teeblätter in ein Gefäß, übergoss sie kurz mit heißem Wasser und genoss den köstlichen Geschmack und die Energie spendenden Kräfte, die dem grünen Tee innewohnen – doch dazu später mehr. Reisende Mönche brachten den grünen Tee nach Japan, wo er nicht nur zu einem Volksgetränk wurde, sondern auch Bestandteil der wahrscheinlich bekanntesten Teezeremonie der Welt.

Heute ist China Weltmeister in der Produktion und auch im Export von grünem Tee. Auch in Japan entfällt der Großteil der Teeproduktion auf grünen Tee, doch die Japaner verbrauchen ihn meist selbst. Lediglich ein Bruchteil des köstlichen, gedampften Tees wird weltweit exportiert. Mittlerweile stellen auch andere Tee-Länder grünen Tee her, doch im Vergleich zu Japan und China relativ wenig.
 

Grüner Tee und sein Ursprung 

Alle Teesorten dieser Welt stammen von einer der beiden Ursprungsteepflanzen: Thea assamica und Thea sinensis. Diese wurden im Laufe der Jahrtausende unzählige Male gekreuzt, unter besonderen Umständen gezüchtet und verändert, so dass wir heute eine schier unüberschaubare Anzahl von Teesorten haben, die alle unterschiedlich schmecken und auch auf verschiedene Arten zubereitet werden können. Dabei werden schwarze Tees meist aus Züchtungen der Assamsaatpflanze gewonnen, für die feineren grünen und weißen Tees ist die Chinasaatpflanze besser geeignet. Diese wächst auch in sehr hohen Lagen und verträgt leichten Frost.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es keine speziellen Teepflanzen für grünen, schwarzen oder weißen Tee gibt. Das liegt daran, dass nicht die Pflanze selbst für die „Farbe“ des Tees verantwortlich ist, sondern die Wachstumsbedingungen und vor allem Verarbeitung nach der Ernte. Damit der Tee zu einem schwarzen Tee wird, werden seine Blätter nach der Ernte fermentiert.

Weißer Tee wird nur dann „weiß“, wenn er zu einer ganz bestimmten Zeit gepflückt wird. Für grünen Tee müssen die Blätter direkt nach der Ernte auf besondere Weise behandelt werden, um die Fermentation zu unterbinden. Verschiedene Teesorten aus einer Pflanze wären also grundsätzlich möglich, doch mit der Erfahrung aus Jahrtausenden weiß man, welche Teepflanze für welche Teesorte am besten geeignet ist.
 

Grüner Tee und seine Herstellung

Grüner Tee verdankt seinen Namen natürlich der Farbe in der Tasse. Damit er schön satt grün leuchtet in all seinen verschiedenen, sortenbedingten Schattierungen, müssen die Blätter beim Wachsen besonders viel Chlorophyll bilden. Deshalb werden die Teepflanzen, aus denen später grüner Tee entstehen soll, in den Teegärten beschattet, um die Produktion des Farbstoffs anzuregen. Im Gegensatz dazu werden Pflanzen für schwarzen Tee der Sonne ausgesetzt, ohne Beschattungen einzusetzen.

Die Ernte läuft genauso ab wie bei anderen Teesorten auch: Nach dem Prinzip „Two leaves and a bud“ wird der Tee geerntet, also zwei Blätter (nur die frischesten) und eine Knospe. Nach der Ernte kann es dann ein bisschen hektisch werden: Bereits nach einer Stunde bilden die gepflückten Teeblätter Enzyme aus, die die Fermentation auslösen. Das darf aber nicht passieren – grüner Tee ist ja ein unfermentierter Tee. Deshalb werden Teeblätter für grünen Tee direkt nach der Ernte blanchiert, was den Oxidationsprozess stoppt.

Danach geht’s ans Rollen, Trocknen und Sieben der Blätter. Dieses Vorgehen hat neben der Farbe des Tees noch einen weiteren, für den Genuss wichtigen Vorteil: Dank der besonderen Behandlung bleiben fast alle Inhaltsstoffe in den Teeblättern enthalten. Deshalb hat grüner Tee im Vergleich zu schwarzem Tee viel mehr Aroma, Geschmack, Vitamine und natürlich auch Koffein. Doch dazu später mehr.
 

Japanischer und chinesischer grüner Tee

Wenn Sie bereits Teekenner sind, dann wissen Sie, dass sich grüner Tee aus Japan und China geschmacklich zum Teil stark unterscheidet. Natürlich sind dafür die verschiedenen Teepflanzen verantwortlich, die in den Teegärten wachsen. Fast wichtiger ist aber die Methode, mit der die Fermentation der Teeblätter unterbrochen wird. Japanische Grüner-Tee-Sorten werden nach der Ernte ungefähr zwei Minuten lang mit heißem Wasserdampf behandelt.

In China wiederum wird der Tee direkter Hitze ausgesetzt: Die frischen Teeblätter werden ganz kurz – ca. dreißig Sekunden lang – in heißen Gefäßen geschwenkt, Töpfen, Trommeln oder Pfannen. Deshalb sind chinesische grüne Tees eher herber, während die japanischen Sorten zu den geschmacklich feineren gehören. Und so kommt es auch, dass grüner Tee aus Japan als der ganz besondere und damit auch teurere Tee gehandelt wird. Doch wie bei vielen anderen Dingen auch ist es beim grünen Tee natürlich ebenfalls Geschmackssache.
 

Grüner Tee – Zubereitung

Es gibt bei der Zubereitung von grünem Tee zwei wichtige Dinge, die den Geschmack beeinflussen: die Temperatur und die Ziehzeit. Dabei können Sie nach Herzenslust experimentieren, um den optimalen geschmacklichen Genuss für Sie zu finden. Hier noch ein paar Tipps:
 

  Optimale Wassertemperatur für grünen Tee:

Diese beträgt für puren grünen Tee wie unser „Sonnenlicht“ zwischen 60° und 80°C. Dabei besagt die Faustregel, dass die Temperatur sinken sollte, je höher die Qualität des Tees ist. In einer Kanne mit offenem Deckel kühlt frisch gekochtes Wasser innerhalb von zehn Minuten auf ca. 80°C ab. Teemischungen mit Früchten können auch mit 100°C heißem Wasser aufgebrüht werden.
 

  Richtige Ziehzeit von grünem Tee:

Vor allem kurz. Je nach Sorte können das nur 30 Sekunden sein, oder auch drei Minuten – feinere Sorten von grünem Tee werden auch dann nicht bitter. Hier spielt aber auch Ihr Geschmack eine Rolle. Pro-Tipp: Ein grüner Tee hat das Ende seiner Ziehzeit erreicht, wenn die Blätter aufgegangen oder auf den Boden der Kanne oder Tasse gesunken sind.
 

  Dosierung von grünem Tee:

Unsere grünen Tees können Sie mit einem Teelöffel pro Tasse (150 ml) genießen. Probieren Sie aber auch gerne andere Dosierungen und finden Sie so Ihren perfekten Genuss!
 

  Grüner Tee ohne Zucker und Milch:

Um den Geschmack von grünem Tee vollendet kennen zu lernen, empfiehlt wir, auf Zugaben zu verzichten. Wenn Sie ohne Süßungsmittel nicht auskommen, dann greifen Sie lieber zu Honig als Zucker. Grüner Tee und Milch passen eher weniger zusammen, aber auch das ist wie bei allen anderen Aspekten des vollendeten Teegenusses Geschmackssache. Ein Spritzer Zitrone gibt Ihrem grünen Tee einen Extra-Kick Frische.
 

Koffein in grünem Tee

Die wichtigsten Inhaltsstoffe in Tee sind Koffein – früher auch Teein oder Tein genannt – und die Aminosäure Theanin. Im Kaffee ist das Koffein sozusagen frei, in Tee sind die beiden Stoffe Koffein und Theanin miteinander verbunden. Das hat zur Folge, dass das Koffein in Tee anders wirkt als in Kaffee: Tee-Koffein beeinflusst das vegetative Nervensystem, der Energiekick flacht nicht so schnell wieder ab wie beim Kaffee-Koffein, das die Nebennierenrinde zur Ausschüttung von Adrenalin bringt: Der Energieschub kommt schnell und verfliegt ebenso in relativ kurzer Zeit.

Grüner Tee ist ein besonderer Tee-Genuss – auch in den Sorten von Schmidt. Bestellen Sie gleich Ihren liebsten grünen Tee und tauchen Sie ein in die Welt des außergewöhnlichen Geschmacks!