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Unsere Geschichte

Seit 90 Jahren steht der Name Lebkuchen-Schmidt für handwerkliche Lebkuchen-Qualität in aller Welt. Eine damals revolutionäre Geschäftsidee bildet 1927 den Anfang dieser einzigartigen Erfolgsgeschichte: Als er eine Wagenladung voller Lebkuchen verkaufen soll, die sein Bruder von einem Kunden in Zahlung genommen hatte, stellt Unternehmensgründer E. Otto Schmidt die einzelnen Produkte zu vielseitigen Sortimenten zusammen, die man sich direkt nach Hause bestellen kann. Mithilfe professioneller Annoncen werden die Pakete beworben. Der erste Lebkuchen-Versand der Welt ist geboren. Der Erfolg überrennt Schmidt förmlich. Also beginnt er selbst in einer kleinen Nürnberger Backstube mit der Lebkuchen-Produktion, um die Nachfrage bedienen zu können.

Schon 1933 beschäftigt E. Otto Schmidt rund 100 Mitarbeiter. Doch 1938 wird er wie viele andere Unternehmer auch aus politischen Gründen enteignet. Seine kleine Fabrik übersteht den Krieg nicht und wird vollständig zerstört. Schmidt gelingt es jedoch, sie bis 1950 wieder aufzubauen. Er greift seine frühere Idee wieder auf und versendet bereits im ersten Jahr nach der Neugründung an die 18.000 Pakete. Neun Jahre später, nach dem Einstieg der beiden Söhne Rudolf und Martin Schmidt-Burkhardt in den Betrieb, reicht das alte Gelände in der Nürnberger Südstadt nicht mehr aus. E. Otto Schmidt kauft daher ein Grundstück in der Zollhausstraße, wo Lebkuchen-Schmidt noch heute seine Heimat hat. Die Fertigstellung des neuen Werks 1963 erlebt er aber nicht mehr – der Firmengründer stirbt zwei Jahre zuvor im Alter von 69 Jahren.

In den sechziger und siebziger Jahren wächst das Unternehmen stetig. Die ersten 30 Saison-Filialen entstehen – vorwiegend in den Eisdielen italienischer Gastronomen, die diese in der kalten Jahreszeit nicht betreiben können. Außerdem eröffnen eigene, ganzjährig betriebene Filialen in München und Regensburg. 1980 stirbt Rudolf Schmidt-Burkhardt und drei Jahre später auch sein Bruder Martin. Ab diesem Zeitpunkt wird Henriette Schmidt-Burkhardt, die Witwe von Rudolf, die eigentlich Pädagogik studiert und als Grundschullehrerin gearbeitet hatte, persönlich haftende Gesellschafterin.

Sie formt aus Lebkuchen-Schmidt in den folgenden drei Jahrzehnten den erfolgreichsten Lebkuchen-Versandhändler der Welt. Durch die Übernahme der Traditionslebküchnerei Gottfried Wicklein GmbH & Co. KG im Jahr 1988 kann erstmals auch der Einzelhandel beliefert werden. Das Werk wird derweil mit Weitblick und unternehmerischem Augenmaß stetig erweitert und modernisiert. 2010 entsteht die Lebkuchen-Erlebniswelt für Besucher. 2013 wird mit der Erweiterung des Verwaltungsgebäudes der bislang letzte Bauabschnitt fertig gestellt. Ein Jahr später stirbt Henriette Schmidt-Burkhardt mit 87 Jahren. Seitdem führt der Nürnberger Unternehmer Gerd Schmelzer die Geschäfte in ihrem Sinne weiter.

Bis zu 800 Mitarbeiter sorgen heute am modernen Standort im Nürnberger Stadtteil Langwasser für hochwertige Erzeugnisse für die knapp 150 eigenen Filialen sowie den Versand. In der Hauptsaison wird im Dreischichtbetrieb gebacken. Tausende Pakete verlassen dann pro Tag das hauseigene Versandzentrum und werden von hier aus in alle Herren Länder verschickt – und fungieren so als kleine und schmackhafte Botschafter Nürnbergs. Ganz, wie es sich E. Otto Schmidt einst überlegt hatte. Und wie 1927 legt man bei Lebkuchen-Schmidt auch im Jubiläumsjahr einen besonderen Wert auf die geheimen, überlieferten Rezepturen mit ausgesuchten Rohstoffen, nach denen die leidenschaftlichen Lebküchner und erfahrenen Bäckermeister ihre Kreationen herstellen.

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