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Der Bratapfel 

Süßer Klassiker zur Winterzeit

Bratapfel

Er gehört zu den Vorboten der Winter- und Weihnachtszeit wie Lebkuchen und Glühwein: Der Bratapfel ist ein Klassiker, wenn es um winterliche Süßspeisen geht. Kein Wunder, denn der Bratapfel ist nicht nur lecker und eine kleine Vitaminbombe, sondern auch herrlich leicht zuzubereiten. Was Sie über den Bratapfel wissen müssen, das lesen Sie hier.

Alles beginnt mit der Apfelernte

Die wichtigste Zutat für den Bratapfel ist natürlich der Apfel an sich. Sieht man sich die klassischen Zeiten der Apfelernte, zumindest die für die beliebtesten Sorten für den Bratapfel an, wird schnell klar, warum er gerade zur Winterzeit so gerne gegessen wird. Manche Apfelsorten werden bereits im Juli, die meisten Äpfel jedoch im Herbst und Winter erst geerntet.

Welche Äpfel eignen sich für den Bratapfel?

Die Auswahl an Äpfeln in deutschen Supermärkten ist meist riesig. Doch nicht jede Sorte eignet sich für die Zubereitung eines Bratapfels. Das Fruchtfleisch des “perfekten” Bratapfel-Apfels ist fest und säuerlich. Besonders beliebt sind daher die Sorten Boskoop, Holsteiner Cox, Elstar und Jonathan. Sie alle werden erst recht spät, nämlich im September geernet, sind schön groß und eher säuerlich, was einen tollen geschmacklichen Kontrast zur süßen Füllung gibt!

Woher kommt der Bratapfel eigentlich?

Woher genau das Rezept des Bratapfels kommt, lässt sich heute nicht mehr wirklich nachvollziehen. Doch er gehört schon seit Generationen und Jahrzehnten fest in den Speiseplan vieler Familien. Früher hatten viele Familien mindestens einen Apfelbaum im Garten, wenn nicht sogar eine komplette Streuobst-Wiese. Klar, dass dann ziemlich viele Äpfel überbleiben. Viele Sorten können dunkel und trocken gelagert zwar lange frisch bleiben. Letztendlich jedoch müssen sie irgendwann verzehrt werden. Apfelmus und Apfelkuchen konnte die Großmutter vielleicht irgendwann einfach nicht mehr sehen. Und so kam es wohl zur Idee, eine warme Süßspeise aus dem runden Obst zu machen.

Klassisch zubereitet wird der Apfel mit einer Füllung aus ebenfalls winterlich-weihnachtlichen Genüssen: Marzipan, Rosinen und Nüsse werden mit etwas Butter gemischt, mit Zimt, Zucker, Nelken und etwas Vanille gewürzt und in den ausgestochenen Apfel gegeben. Dieser wird dann mit einem Schnapsglas Apfelsaft (für Erwachsene eignet sich natürlich auch Calvados bzw. anderer Apfelwein) übergossen, gebraten und später klassischerweise mit Vanillesoße serviert.

Auch herzhaft ist der Bratapfel ein Genuss

Wie das so ist bei Klassikern – sie werden gerne neu interpretiert. Und so verwundert es kaum, dass auch der Bratapfel in diversen, auch herzhaften Varianten in vielen Rezepten zu finden ist. Die beliebteste herzhafte Variante ist die Füllung aus klein geschnittener Blutwurst und Zwiebeln – eine Neu-Interpretation des Bratapfels bzw. des Klassikers “Himmel und Erde” aus dem Rheinischen. Eine weitere Variante ist es, den Bratapfel mit Tafelspitz, Meerrettich und Creme fraiche zu füllen… ebenfalls ziemlich lecker.

Die Bratapfel-Elise – ein Lebkuchen Klassiker

Bratapfel-Elise

Mit der Bratapfel-Elise, dem “Lebkuchen des Jahres 2014”, huldigt auch Lebkuchen Schmidt diesem winterlichen Klassiker. In feinsten Elisen-Lebkuchen werden hierfür Apfelstückchen aus Südtiorler Äpfeln, frisch gemahlene Nüsse und Gewürze zu einem besonderen Genuss-Erlebnis verarbeitet. Das Produkt ist aktuell erhältlich:

- in der Kollektion unserer "Lebkuchen des Jahres"
- als Paket "Trio Bratapfel Elise"

Bratapfel to go – das süße Mitbringsel

Wer Familie oder Freunde mit einem süßen Mitbringsel zu Weihnachten überraschen möchte, der kann auch den Bratapfel im Glas ausprobieren. Hierfür benötigen Sie ein schönes Einweckglas, in das der Apfel gut reinpasst. Der Apfel wird wie beschrieben gefüllt, in das Glas gesetzt und anschließend mit einem Schnapsglas voll Apfelsaft oder Apfelwein übergossen. Dann für ca. 30 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen (Ober- und Unterhitze) gegeben. Ist der Apfel fertig, so achten Sie besonders darauf, dass der Rand des Glases absolut sauber und trocken ist, bevor sie ihn verschließen. So kann eine längere Haltbarkeit gewährleistet werden.

Bratapfel: die Kalorienbombe? Von wegen!

Wenn Sie bei der Füllung des Apfels auf Butter und Marzipan verzichten – was dem köstlichen Geschmack keinen Abbruch tut –, ist der Bratapfel eine sehr gesunde Leckerei. Denn auch nach dem Braten enthält der Apfel noch viele Vitamine und wichtige Nährstoffe. Und das Braten hat den Vorteil, dass der Apfel milder und somit leicht verdaulich wird. Selbst mit Vanillesoße serviert hat eine Portion Bratapfel laut Ernährungsexperten nicht mehr als 260 Kalorien.

Bratapfel und Zimtsterne

Wie kommt das Loch in den Bratapfel?

Am einfachsten bekommt man das Loch mit einem Apfelausstecher in die Frucht. Dieses kleine Küchenwerkzeug sorgt dafür, dass man mit wenig Kraftaufwand und super schnell gleich mehrere Äpfel entkernen kann. Wer so ein Gerät nicht sein Eigen nennt, der muss aber nicht auf den Bratapfel-Genuss verzichten bzw. ins nächste Küchenstudio rennen. Mit etwas Fingerspitzengefühl bekommt man das auch mit einem normalen Obstmesser hin. Hierfür einfach rund um den Apfel-Strunk gerade in die Frucht stechen – das kleine Quadrat, das so entsteht aus dem Apfel drücken, fertig.

Der Bratapfel im Volksmund

Gerade hier in Bayern hat der Bratapfel eine lange Tradition. Daher wird in vielen Familien zur Weihnachtszeit gerne auch das Gedicht mit dem Titel “Der Bratapfel” vorgetragen:

(Volksgut aus Bayern)
Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie's knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel,
der Kapfel, der gelbrote Apfel.
Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!
Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

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